Letztes Update:
21. September 2023
Entwurf – Inhalt noch in Arbeit
Symbolbild
Gibt es im Rahmen eines Formulares feste bzw. kategorisierbare Werte, können vorgegebene Optionen die Daten-Auswahl für den Nutzer erleichtern.
Es verhindert dass der Nutzer nicht verstehen könnte was er eintragen soll, verhindert Tippfehler oder sonstige Falsch-Eingaben und erhöht grundsätzlich die Datenqualität. z.B: Budgetvorstellung, Zimmerkategorien, Zimmeranzahl, Abreiseflughafen,…
Formulare können von einem einzelnen Eingabe- Auswahlfeld (z.B. bei einer Suche) bis zu mehrseitigen komplexen Buchungsstrecken umfassen.
Dabei dürfen ausschließlich die notwendigsten Eingaben vom Nutzer gefordert werden. (Absprungrate + Datenschutz)
Für unterschiedliche Verwendungszwecke gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten
Auswahl von Daten:
wenn Daten fixe Werte darstellen bzw. kategorisierbar sind. z.B: Budgetvorstellung, Zimmerkategorien, Zimmeranzahl, Abreiseflughafen,…
Auch wenn Funktionen aktiviert bzw. deaktivert werden können.
Radiobuttons erlauben die Auswahl einer (1) aus mehreren Optionen.
Jeder Radiobutton erhält eine Beschriftung die sich rechts davon befindet. Zusätzlich erhält die Gruppe an Radiobuttons eine übergeordnete Headline.
Der jeweilige Radiobutton UND seine Beschriftung sind klickbar
Da der Nutzer, sobald einer der Radiobuttons gewählt ist, keine Option mehr hat diesen komplett abzuwählen, erhalten Gruppen von Radiobuttons die kein Pflichtfeld darstellen jeweils eine Option „sonstiges“ (oder „kein“ oder ähnliche allgemeine Bezeichnung).
Die Anordnung ist immer untereinander.
Die jeweiligen Gruppen müssen als solche erkennbar sein.
Handelt es sich um kein Pflichtfeld, erfolgt eine Kennzeichnung mit „(optional)“ bei der Headline der Radiobutton-Gruppe.
Barrierefreiheit: Die Gruppe der Radiobuttons erhält das Attribut role=“radiogroup“ und ein erklärendes Label. Überschriften der Radiobutton-Gruppe dürfen nicht als Headline oder sonstige semantische Auszeichnung realisiert werden.
Die Beschriftung jedes Radiobuttons wird mittels als Beschriftung des jeweiligen Radiobuttons ausgezeichnet.
folgt…
Dropdown Menüs werden verwendet wenn die Optionen, von welchen der Nutzer nur eine (1) auswählen soll, mehr als 4 bis max. 5 beträgt. Bei weniger Auswahlmöglichkeiten kommen Radiobuttons zum Einsatz da diese dem Nutzer sofort Klarheit über die Möglichkeiten geben und diese nicht hinter einem Klick verstecken.
Bei mehr als ca 5 Elementen erhält das Dropdown einen Scrollbalken.
Listenelemente werden bei hover bzw. Focus entsprechend dem CD hervorgehoben;
gibt es die Auswahlmöglichkeit „kein“, findet sich diese an erster Stelle.
Bei intuitiver Reihenfolge wie z.B: bei Wochentagen wird nach dieser sortiert;
Bei Abläuf folgt die Sortierung der Logik des Ablaufs;
Gibt es keine intuitive Reihenfolge oder Ablauf wird alphabetisch sortiert;
Numerische Werte werden numerisch sortiert
ZUSÄTZLICH zu oben genannten Sortierungen kann eine Sortierung nach Häufigkeit hinzugefügt werden. Dabei werden zuerst die häufigst gewählten Elemente angegeben. Gefolgt von einer optischen Trennung folgt darauf eine entsprechend sortierte Liste der Auswahloptionen.
Auch Dropdowns müssen mit entsprechenden Aria-Attributen gekennzeichnet werden.
Checkboxen werden für Mehrfachauswahlen verwendet oder bei ja/nein Optionen einzeln;
Eine Checkbox stellt immer nur einen Status dar und löst keine Aktion aus.
jede Checkbox weist eine Beschriftung auf, welche sich rechts von ihr befindet. Beide sind klickbar für die Auswahl! Die Beschriftung ist mittels als zugehörig zur jeweiligen Checkbox gekennzeichnet. Beschriftungen werden nicht als Fragen formuliert.
Werden mehrere Checkboxen gruppiert, befindet sich darüber eine Überschrift die den Inhalt der Gruppe beschreibt. Die Gruppe wird mit und >caption> umgesetzt. Überschriften der Gruppe werden nicht als Headings oder anderen semantischen Tags realisiert.
Geeignet für komplexe Anwendungsfälle
Beispielsweise wenn Flughäfen oder Bahnhöfe ausgewählt werden sollen. Hier könnte der Nutzer den Namen der Stadt eingeben und bekäme dann alle möglichen Flughäfen bzw. Bahnhöfe angezeigt, auch wenn diese nicht mit dem Städte-Namen beginnen.
Details zur Konzeption von Suchfunktionen
Auf den Plattformen und in E-Mail Nachrichten wie beispielsweise Newslettern kommen Schemata für strukturierte Daten zum Einsatz. Diese ermöglichen unter anderem Anwendungen von Google, Microsoft, Pinterest etc. mittels dieser Informationen reichhaltigere und für die Nutzer passende Inhalte anzuzeigen.
Einführung in das Markup für strukturierte Daten in der Google Suche
Details zu den für Plattformen und E-Mail Nachrichten zu verwendende Schemata:
Die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG) beinhaltet Prinzipien, Richtlinien und Erfolgskriterien um Webinhalte barrierefreier zu gestalten. Die Grundlagen zur Zugänglichkeit sind in der Guideline eingearbeitet. Details finden sich unter Richtlinien für barrierefreie Webinhalte WCAG.
ARIA-Spezifikationen sind eine definierte Semantik für Barrierefreiheit und wird verwendet, um barrierefreie Webumgebungen zu erstellen. Anleitungen, Muster und funktionale Beispiele finden sich unter https://www.w3.org/WAI/ARIA/apg/.
Wenn Daten eingegeben und/oder ausgewählt bzw. Elemente zwecks Interaktion geklickt werden sollen, benötigen diese aussagekräftige Beschreibungen.
Diese dienen der Verständlichkeit, führen bzw. leiten die Nutzer und beeinflussen ob diese abbrechen oder die Navigation bzw. Dateneingabe fortsetzen.
Es gelten die allgemeinen Regeln zu Text formulieren – interessant, verständlich und vertrauenswürdig schreiben und folgende spezifische Vorgaben: